Singen nach der Geburt

Singen bedeutet für das Baby immer direkte emotionale Zuwendung. Beim Singen teilen Eltern ihre Persönlichkeit und Emotionen viel authentischer mit, im Vergleich zur normalen Sprache. Beim Singen begeben wir uns auf die altersentsprechende, emotionale Ebene des Babys. Dies ist auch der Grund dafür, warum man beim Singen meist ein strahlendes oder einschlafendes Baby vor sich sieht und die Eltern – Kind Bindung verstärkt wird.

Über das Hörgedächtnis hat sich schon in der Schwangerschaft im ,,Klangraum’’ Bauch eine starke emotionale Bindung zur Mutterstimme gebildet. Nach der Geburt beginnt das Baby neue auditive Eindrücke zu sammeln und kann bereits mit fünf Monaten einfache Melodien und Rhythmen voneinander unterscheiden. Die Babys beginnen mit ihrer eigenen Stimme zu experimentieren, indem sie ,,brabbeln” und ihre Stimme auf und ab bewegen.

Das Baby und Kleinkind wird mit Liedern und entsprechenden Bewegungen, Babyzeichen von seinem jeweiligen Entwicklungsstand abgeholt. Es schöpft die Menge an Sinnesanregungen heraus, welche es verarbeiten kann und möchte. Lieder werden in meinen Kursen immer mit Bewegungen und Sinnesmaterialien verknüpft, da so eine tiefere Förderung der kindlichen Entwicklung, durch die Anregung beider Gehirnhälften, erreicht werden kann.

Dies hat damit zu tun, dass unsere Körperhälften mit den jeweils gegenüberliegenden Hirnhälften verknüpft sind. Unsere rechte Gehirnhälfte ist für Kreativität, Musik, Gefühle und Intuition zuständig. Im Gegensatz dazu, steuert die linke Sprache und Logik. Um das Geheimpotenzial unseres Gehirns zu nutzen, müssen wir versuchen, beide Gehirnhälften zu aktivieren. Oft schon im Kindergarten, später vor allem in der Schulzeit, wird vorwiegend die linke Gehirnhälfte trainiert, da Schreiben oder Rechnen mit der rechten Hand erledigt wird. Das Singen in Verbindung mit Bewegung und später auch das Musizieren auf einem Instrument, fördert sehr stark die linke Körperhälfte – und trainiert somit die rechte Hirnhälfte. So führt Musik zur positiven Verknüpfung – und wirkt damit auf unsere geistigen Fähigkeiten und die unserer Kinder. Je früher mit dem Singen und Musizieren begonnen wird, desto mehr Unterstützung bekommt das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung.

Singen ist nicht gleich Singen. Welche Stimmlage die richtige für euer Baby ist, wir ihr singen könnt ohne euch anzustrengen, wie unterschiedliches Tempo von Liedern, laut und leise auf die Babys wirkt, lernt ihr im CantoPostnatal Kurs BABYSINGENund später in meinem CantoBebe Kurs KINDERSINGEN. Alle Kurse biete ich auch als Onlinekurse für zu Hause an, ihr findet sie im Klangraum Onlinekurse.

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